Nicht jeder ist ein Eliud Kipchoge!

Ineos Challenge 1:59

Wir alle erinnern uns an den legendären 12. Oktober 2020 in Wien, als der Kenianer Eliud Kipchoge mit 42,195 km in weniger als zwei Stunden Geschichte schrieb. Auf diese Weise erreichte er das, was noch kein Mensch zuvor erreicht hatte. Er beendete seinen Marathon in 1h 59min 40s, fast zwei Minuten weniger als sein bestätigter Weltrekord (2h 01min 29s), der zwei Jahre zuvor in Berlin aufgestellt worden war.

Motivation und Extremsportler

Wie kann ein Mensch seine Grenzen des Möglichen so weit verschieben? Was treibt uns an, uns selbst zu übertreffen? Wie gelingt es, eine übermenschliche körperliche, aber auch eine ebenso große geistige Leistung zu vollbringen, die über das normale Verstehen hinausgeht?

Für Spitzen-, für Extremsportler gibt es hier mehrere Faktoren:

Erstens gibt es die Produktion der berühmten Glücks-Hormone (Morphinhormone), die von unserem Körper bei extremer körperlicher Anstrengung in großen Mengen produziert werden. Sie helfen dem Sportler, die Schmerzen zu ignorieren und trotzdem weiterzumachen.

Ein anderer Faktor um die Grenzen und das Leiden zu überwinden sind der Wunsch zu gewinnen. Und der Anreiz von außen wie zum Beispiel, wenn das Publikum den Namens eines Olympioniken ehrfurchtsvoll nennt.

Und dann brauchen wir natürlich eine Erklärung für all dieses Leiden. Menschen wollen bei allem was sich machen einen Sinn sehen oder ihm einen Sinn geben. Und Ruhm kann oft die von Extremsportarten verursachten Schmerzen und Entbehrungen rechtfertigen.

Schlussendlich verschwinden Spitzensportler oft nicht aus der Öffentlichkeit. Sie wollen weiter die Menschen inspirieren und eine Spur auf der Erde hinterlassen.

Ineos Challenge 1:59

Und wir andere, wie machen wir das?

Jetzt werdet ihr sagen nicht jeder von uns ist ein Eliud Kipchoge. Wir können jetzt diesen riesige Lust haben mit dem Laufen zu beginnen (oder auch etwas anderes)., ohne gleich einen Marathon zu laufen oder einen Weltrekord zu brechen. Wenn ich zum Beispiel mit diesem Blog beginne, habe ich nicht die Absicht, eine “Influencerin” oder reich zu werden. Und doch möchte ich meine Ideen zu einem Thema teilen, das mich interessiert, um in meinem eigenen Tempo, mit meinem eigenen Stil zu schreiben. Aber manchmal reicht “Lust zu haben” nicht aus. Also, für uns gewöhnliche Sterbliche, wie können wir unsere Motivation manchmal von “Naja es geht” steigern? Wie können wir uns Flügel wachsen lassen und unsere Ziele erreichen?

Wir starten nicht alle mit den gleichen Chancen, wenn es um Motivation geht. Eine besondere Motivation ergibt sich normalerweise aus einer persönlichen Lebensgeschichte. Sie basiert oft auf einem Ereignis oder auf äußere Umstände. Damit wird es uns möglich, uns selbst zu übertreffen. In typisches Beispiel ist Philippe Croizon. Ihm wurden Arme und Beine amputiert und trotzdem überquerte er den Ärmelkanal schwimmend. Oder bei den kenianischen und äthiopischen Marathonläufern. Der Extremsport ist oft die einzige Möglichkeit den Lebensunterhalt zu bestreiten. Diese Extremsportler wollten nicht immer eine sportliche Leistung vollbringen. Aber ein traumatisches Ereignis oder schwierige Lebensbedingungen veranlassen sie, dieses Trauma, oder Schwierigkeiten zu überwinden und es sogar zu nutzen um mit ihrem Schicksal besser zu leben.

Glücklicherweise haben wir nicht alle einen schweren Unfall oder so harte Lebensbedingungen erlebt, dass uns die sportliche Leistung als einziger Ausweg bleibt. Und doch können wir an unserer Motivation arbeiten, um Ziele zu erreichen, die auf unserer Werteskala genauso herausforderns sind, wie das Überqueren des Ärmelkanals als Schwimmer oder einen Marathon in weniger als zwei Stunden zu laufen.

Genau das möchte ich mit “What Do You Run?” erreichen. Eine Community für fortgeschrittene Läufer. Ihnen Informationen und Testimonials anzubieten, um das Laufen zu erleichtern. Zeigen, dass es sich trotzdme lohnt, joggen zu gehen, auch wenn Sie den New Yorker Marathon nicht gewinnen werden. “Why Do You Run?” setzt nicht Leistung als das ultimative Ziel. Sondern die Suche nach Sinn, nach Selbstverwirklichung, die Entdeckung einer besseren Version von sich selbst und das Teilen des mit der Gemeinschaft erreichten Glücks.

Ziel 1:59:48

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