Ist Laufen ein universeller Sport?

“Why do you run?”, “Pourquoi cours-tu ?” oder “Warum läufst du? Die Frage nach dem Sinn hat keine Grenzen, und das gilt auch für das Laufen! Als Anfänger, ob bereits überzeugt oder noch nicht ganz, durch das Laufen rennen wir alle hinter etwas her, und zwar unabhängig von unserer Nationalität, unserem Glauben, unserer sozialen Herkunft oder unserem Lebensstandard. Aber hat “das, was wir sind” einen Einfluss auf unser Laufen? Können wir Läuferprofile nach individuellen Beweggründen definieren? Oder ganz im Gegenteil? Hat das Laufen einen universellen Charakter, der Unterschiede eint?

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Der Beginn als Motivationscoach

Ein Hilferuf

Letztes Wochenende hat mich eine sehr gute Freundin gebeten, ihr einen Trainingsplan zu erstellen. Sie will wieder zum Laufen anfangen. Clara ist sehr sportlich, aber so wirklich alleine laufen war sie noch nie. Mein erstes Dilemma als Coach: War sie einmal eine gute Läuferin? Oder war sie es noch nie und will es aber werden? Die Antwort auf diese Fragen ist wichtig. Ein Läufer, der eine Pause eingelegt hat und sich entscheidet, wieder das Laufen aufzunehmen, hat wesentlich mehr Potenzial als jemand, der noch nie regelmäßig gelaufen ist. Der Körper eines ehemaligen Läufers ist besser vorbereitet als der eines Anfängers. In der Tat verfügt der menschliche Körper über Speichermechanismen so wie z.B. Muskelerinnerung, die es ermöglichen schnell wieder in volle Fahrt zu kommen. Und das gilt auch für das Gehirn, der ebenfalls wie ein Muskel arbeitet, der leicht reaktiviert werden kann. Der Anfänger hingegen wird bei Null anfangen müssen.

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Mach die Disziplin zu deinem Verbündeten

Ob du nun Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von François Lelords gelesen hast oder nicht, wir alle wissen aus Erfahrung, dass das Bewältigen von Herausforderungen eine Quelle des Glücks oder zumindest der Zufriedenheit ist. Aber was sind die Geheimnisse, um wirklich am Ende seiner Träume anzukommen und nicht schon bei der kleinsten Schwierigkeit aufzugeben?

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Laufen um die Distanz zu verringern

Von Anfang an habe ich meine Idee von “Why Do You Run?” in einem größeren Kontext namens “Das Projekt zwischen zwei Welten” (Le projet entre deux monde) gesehen. Dies bring auch das Logo der Website zu zum Ausdruck.

Meine Anfänge als Langstreckenläuferin

Obwohl ich schon immer Läuferin war, begann ich mich erst richtig für den Langstreckenlauf zu interessieren, als ich Frankreich zum ersten Mal verließ. Es war im Jahr 2004, als ich 21 Jahre alt war. Ich wollte in Österreich studieren, einem Land, das einige Jahre später meine Heimat und die meiner Töchter werden sollte. Damals hatte ich große Schwierigkeiten, mich an dieses fremde Land, seine Sprache und seine Gebräuche anzupassen. Ich habe versucht, so gut ich konnte, die Verbindung zu Frankreich aufrechtzuerhalten, versucht die geographische, aber auch kulturelle Distanz zu verringern. Es war damals, als flüsterte mir bereits eine kleine Stimme ins Ohr, dass diese Distanz ein integraler Bestandteil meines Lebens bleiben würde und dass sie um jeden Preis abgeschafft werden müsse, um am Leben zu bleiben.

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Die Tyrannei des Trainingsplans

In der Kategorie “Workshops” biete ich einen Trainingsplan für drei Arten an: Muskelaufbau, Laufen Cardio) und Dehnen. Wir werden sehen, wie sie diesen Plan zu einem Verbündeten machen können, der sich an Ihre Leistung anpasst. Gemeinsam werden wir versuchen, das Ziel jedes Workshops zu verstehen und wie sie diese leicht in ihr tägliches Leben integrieren können. Es wird zunächst langweilig erscheinen, aber mit ein wenig Motivation und viel Organisation (beide sind auch Techniken, die funktionieren) werden sie feststellen, dass sie nicht mehr darauf verzichten wollen. Also vergessen wir die tyrannische Seite des Trainingsplans und fangen einfach an!

Aufbau des Plans

Muskelstärkung, um Muskeln zu festigen für eine harmonische und definierte Figur (weniger Cellulite). Diese Übungen fördern eine bessere Durchblutung und wirken als eine Art innere Drainage. Ihre Muskeln werden besser und sie sind stärker (sie vermeiden Unfälle). Sie werden in Serien von etwa 40 Minuten, 2 bis 3 Mal pro Woche durchgeführt und zielen auf die großen Muskeln ab: Quadrizeps, Gesäßmuskulatur, Bauchmuskeln.

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Achtsamkeitsmeditation, Laufen und Sucht

Suchtverhalten

Das Suchtverhalten wird nicht durch den Gegenstand der Sucht erklärt, sondern durch die Sucht selbst. Wir sind nicht von etwas abhängig, sondern von dieser Abhängigkeit. Lassen Sie mich das mal erklären. Wenn ich nicht den ganzen Tag trinke und abends eine halbe Flasche oder eine Flasche Wein bekomme, geht es eigentlich nicht um den Wein. Es geht darum, einen Zustand zu erreichen, der mir die Illusion gibt, dem gegenwärtigen Moment zu entkommen. Und meiner Angst, damit ich mich nicht dem Ursprung dieser Angst zu stellen habe. Es ist ein Teufelskreis des Typs:

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Nicht jeder ist ein Eliud Kipchoge!

Ineos Challenge 1:59

Wir alle erinnern uns an den legendären 12. Oktober 2020 in Wien, als der Kenianer Eliud Kipchoge mit 42,195 km in weniger als zwei Stunden Geschichte schrieb. Auf diese Weise erreichte er das, was noch kein Mensch zuvor erreicht hatte. Er beendete seinen Marathon in 1h 59min 40s, fast zwei Minuten weniger als sein bestätigter Weltrekord (2h 01min 29s), der zwei Jahre zuvor in Berlin aufgestellt worden war.

Motivation und Extremsportler

Wie kann ein Mensch seine Grenzen des Möglichen so weit verschieben? Was treibt uns an, uns selbst zu übertreffen? Wie gelingt es, eine übermenschliche körperliche, aber auch eine ebenso große geistige Leistung zu vollbringen, die über das normale Verstehen hinausgeht?

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